Unser Ziel ist eine
unabhängige, bürgernahe sowie sachlich kompetente und transparente kommunalpolitische Arbeit auf Kreisebene, die jede Form extremer Politik ablehnt und sich absolut der sogenannten
demokratischen Mitte verpflichtet fühlt.
Aufgrund der erfolgreichen Arbeit über viele Jahre hinweg in den Kommunalparlamenten der Gemeinden hat dies dann die Duderstädter Wählergemeinschaft (WDB) 2006 bewogen, auch für den Kreistag Kandidaten aufzustellen, da überall in den Gemeinden das Bewusstsein stärker wurde, dass mit vielen Kreistagsbeschlüssen ihre Zukunft sehr stark beeinflusst wird; vielfach auch gerade der ländliche Raum immer mehr unter Einschränkungen, Verlust der Infrastruktur und damit verbundener Arbeitsplätze zu kämpfen hatte. Weiterhin waren und sind die Möglichkeiten auf Gemeindeebene sehr begrenzt, u.a. auch, weil der Informationsfluss aus dem Kreistag nicht immer zeitnah und ausreichend erfolgt und dies nur durch eine eigene Vertretung verbessert werden kann.
Nachdem 2006 mit Lothar Dinges die Wählergemeinschaft ein erstes Mandat erringen konnte, ist diese auch in den folgenden Legislaturperioden im Kreistag vertreten.
Ziel ist es durch unsere aktive Mitarbeit im Kreistag, eine gerechte Verteilung der finanziellen Lasten zu erreichen und eine sachgerechte Politik für Stadt und Land zu fördern, zum Beispiel mit der Verbesserung der Infrastruktur
- durch bessere Anbindung des ÖPNV,
- durch Förderung von Arbeitsplätzen auch außerhalb der Ober- und Mittelzentren, ja auch im ländlichen Raum, denn die absolute Zentralisierung von Arbeitsplätzen führt auch zwangsläufig zu höheren Verkehrsströmen und auch zur Abwanderung in die größeren Städte und deren Speckgürtel
- Stärkung der Bildung und Erhalt der Schulvielfalt – auch der Förderschulen -, durch stetige Anpassung an die Anforderungen eines modernen Schulsystems
- eine stärkere Förderung der Mittelzentren, da diese mit der Schließung vieler Fachgeschäfte, mit Leerstand und Verlust von Arbeitsplätzen kämpfen, vor allem aber mit der schlechten finanziellen Ausstattung durch Bund, Land aber auch durch den Landkreis ( siehe Kita-Finanzierung)
- ja auch durch eine gerechte Verteilung der Lasten betreffend den sehr kontrovers diskutierten Teilplan Wind, dessen Umsetzung einige Regionen unseres Landkreises erheblich belasten wird, so dass es auch für die kommende Legislaturperiode besonders wichtig wird, dass eine starke Fraktion der Wählergemeinschaft Landkreis Göttingen in den Kreistag einzieht, um hier noch Verbesserungen zu erreichen.
Dies sind nur einige wenige Themen, für die wir als Wählergemeinschaft stehen und gern weiterhin uns im Kreistag für unsere Bürgerinnen und Bürger einbringen.
Pragmatische Politik mit Anstand, aber ohne Ideologie
Die Wählergemeinschaft möchte vor Ort in unserem Landkreis erreichen, dass die Politik den Menschen dient und die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger Gehör finden. Hier gab es in der Vergangenheit viele Beispiele, dass die Politik über die Köpfe hinweg entschieden hat oder wollte.
Zu nennen sei hier der immerwährende Versuch, Schulen nur nach der Teilnehmerzahl zu beurteilen und Schulschließungen vornehmen zu wollen. Dies konnte auch durch die sachliche und gute Arbeit der Wählergemeinschaft bisher verhindert werden. Gute Bildung für alle kostenlos ist für unsere Wählergemeinschaft die Grundvoraussetzung für mehr soziale Gerechtigkeit.
Eine weiteres Thema ist der Teilplan Wind, der noch immer die Spaltung in Befürworter und Ablehner vorantreibt, anstatt gemeinsam eine sinnvolle Lösung zu erarbeiten. Dies ist unser Anliegen, Windkraft nicht gegen die Bevölkerung sondern mit ihr gemeinsam. Die Sorgen und Ängste müssen hier ernst genommen werden.
Wir können als Wählergemeinschaft Ideen und Zukunftsperspektiven an der Basis entwickeln, frei von Zwängen, allein bestimmt vom Interesse der Menschen. Keine Ideologie oder ein Parteiprogramm, das von einer übergeordneten Ebene kommt, engt uns ein oder bevormundet uns.
